veranstaltungen
Gegen alle Zwangsanstalten
Am 10. Juli findet wieder eine Demonstration in Berlin statt, welche uns allen die Möglichkeit bietet unsere Ablehnung gegen alle Formen des Eingesperrtseins auf die Straße zu tragen.
Als Anlass dafür steht die fortdauernde Inhaftierung unserer GenossInnen Andrea und Christian, welche sich aufgrund ihres aktiven Engagements gegen diese kapitalistische Gesellschaft im Knast befinden, sowohl die Inhaftierung eines kurdischen Aktivisten, welcher seit Ende März in Moabit gefangenen gehalten wird unter dem Vorwurf Teil des Kaderapparates der PKK zu sein – sprich Verfolgung nach §129b.
Repression verändert sich ständig, sei es in neuen Formen von sozialer Kontrolle, neue Überwachungsmassnahmen, aber auch die üblichen Verhaftungen greifen immer noch, gerne auch unter den §129b – angewendet gegen die vielen ausländischen RevolutionärInnen, die in Deutschland aktiv sind.
Repression betrifft nur zum kleinen Teil „unsere” Leute, vielmehr verfolgt sie all diejenigen, die sich mit den von einer Gesellschaft der Ausbeutung diktierten Gesetzen nicht zu recht finden.
Unsere Solidarität gilt unseren eingeknasteten GenossInnen, unsere Verbundenheit all denjenigen, die eingesperrt sind aufgrund ihrer „illegalen“ Antworten auf die Unsozialität des Kapitals.
Unser Hass richtet sich gegen all diejenigen, die diese unsozialen Verhältnisse vorantreiben sowie ihre Schutzmittel, Zwangsanstalten und ihre UnterstützerInnen.
10.07.08 - 18.30 Uhr - Berlin-Hauptbahnhof
(Vorabtreffpunkt am S-Bhf. Warschauer Str. um 17.45 Uhr)
Es gibt einen weiteren Aufruf für die Demo. Nachzulesen auf den Seiten von arab, soligruppe andrea und dem kurdistan komitee berlin

